WIENPREMIERE
+ SCHÄXPIR FESTIVAL
WO IST WALD?
- Performance in Laut- und Gebärdensprache
- Ausverkauft Mittwoch 25.02. 14.00 Uhr
- Ausverkauft Freitag 27.02. 10.30 Uhr
- Karten Samstag 28.02. 15.30 Uhr
- Karten Sonntag 01.03. 15.30 Uhr
- Reservierung Päd. Institutionen
Info
7–11 Jahre
70 Min.
Deutsch (Laut- und Gebärdensprache / ÖGS)
Themen: Ökosystem Wald, Zeit,
nicht-menschliche Perspektiven,
Veränderung, Zusammenleben,
Kommunikation, Verschwinden
- KONZEPT
- makemake produktionen
- PERFORMANCE
- + STÜCKENTWICKLUNG
- Pam Eden, Nora Jacobs, Martina Rösler, Johanna Wolff
- TEXT + DRAMATURGIE
- Anita Buchart, Mika Tacke
- KOMPOSITION
- Elise Yuki Mory
- BÜHNE
- Mirjam Stängl
- KOSTÜME
- Maria-Lena Poindl
- ENDREGIE
- Kathrin Herm
- LICHT
- Mike Sarsteiner
- PRODUKTION
- Julia Haas
- KOMMUNIKATION
- Magdalena Fibich
- REGIEASSISTENZ
- Tara Luger
- AUSSTATTUNGSASSISTENZ
- Lucia Herber
Wie lange bist du schon in diesem Wald?
Fragt die Fichte den Stein.
Zeit ist eine Frage der Perspektive.
Sagt der Stein zur Eintagsfliege.
Alles wächst, es entsteht ein Wald. Es ist nur eine Frage der Zeit. Der Stein sagt, er liegt schon sehr, sehr lange hier. Die Fichte sagt, sie steht schon seit drei Generationen auf diesem Stein. Der Borkenkäfer sagt, er macht nur kurz halt. Der Ameisenhaufen wandert seltener als die einzelnen Ameisen, die dauernd wandern. Die Wildschweine sagen, sie ziehen bald weiter, doch noch gibt es hier Pilze. Die Pilze sagen, sie sind überall. Nicht nur in diesem Wald und wissen fast alles. Es gibt viele Perspektiven in einem Wald, die menschliche ist nur eine davon. Wer bestimmt, wie der Wald auszusehen hat?
Im Wechsel zwischen Gebärdensprache, Lautsprache und Körpersprache begibt sich makemake produktionen in den Lebensraum Wald. Ein Ökosystem, das oft nur aus wirtschaftlicher Perspektive gesehen wird und nahezu immer aus menschlicher.
-
(c) Herwig Prammer -
(c) Apollonia Theresa Bitzan -
(c) Herwig Prammer -
(c) Apollonia Theresa Bitzan -
(c) Apollonia Theresa Bitzan -
(c) Apollonia Theresa Bitzan
-
(c) Apollonia Theresa Bitzan -
(c) Apollonia Theresa Bitzan
Pressestimmen
„Wenn im Dschungel Wien über den Wald gesprochen wird, dann verstehen auch hörbehinderte Kinder, was erzählt wird. In der Produktion Wo ist Wald? wird der Text von den vier Darstellerinnen auch in Gebärdensprache übersetzt. Musik und Töne werden als bewegte Grafik sichtbar gemacht. Eine Aufführung, in der Inklusion auf perfekte Weise praktiziert wird.“ (tanzschrift.at)
"Ich finde dieses Stück aus ein paar Gründen sehr toll. Ein Grund ist, dass es zwei Arten von Sprache gab: Laut- und Gebärdensprache. Ein paar Charaktere und Holzklötze ergeben ein spannendes Stück mit dem Thema der Wald und seine Bewohner. Es gab vier Schauspielerinnen, die sich immer wieder und wieder verkleidet und somit verwandelt haben. Es gab eine hektische Eintagsfliege und einen tollpatschigen Fuchs. Es gab Wildschweine und Borkenkäfer. Einen Baum und viele, viele lustige und spannende laute und leise Töne. Ich würde das Stück nicht nach Alter empfehlen, sondern danach, wie viel Geduld vorhanden ist." (Umay, Kinderredaktion DSCHUNGEL WIEN)
„Worte wie Wildschwein und Pilz kommen nicht nur aus ihren Mündern, sondern auch aus ihren Händen.“ (Falter)
"Das Bühnenbild ist cool. Überall liegen Bauklötze, die zu prachtvollen Türmen aufgestapelt sind. Ich musste lachen, als der Fuchs getanzt hat. Sie haben Gebärdensprache geredet. In einer Menschenhand leben mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde." (Zeynep-Sara, Kinderredaktion DSCHUNGEL WIEN)
„Wo ist Wald? gelingt es, eine spielerische Interpretation des waldigen Ökosystems auf die Bühne zu bringen, ohne dieses zu romantisieren.“ (The Gap)
"Die Tänzerinnen bewegen sich sehr langsam. Mich hat am meisten beeindruckt der tanzende Fuchs. Am Anfang standen die Tänzerinnen schon auf der Bühne. Sie sind angezogen wie Gärtnerinnen und sie ziehen sich immer wieder um. Das Stück dauert 70 Minuten. Es gab viele Tiere im Stück, nämlich eine Spinne, ein Käuzchen, einen Tausendfüßler und vier Wildschweine. Ja, mich hat das Tanzstück an den Wald erinnert. Die Objekte bewegen sich sehr langsam. Die Musik ist manchmal sehr laut und manchmal sehr leise." (Karla, Kinderredaktion DSCHUNGEL WIEN)
"Ich kann mich an einen Satz vom Stück erinnern: Nein, ich bin gar nicht im Stress! Hat die Eintagsfliege gesagt. Das Stück hat ziemlich genau 70 Minuten gedauert. Ich fand es lustig als die Knöllchen-Bakterien sich über den Tausendfüßler lustig gemacht haben. Das wichtigste Detail ist, dass das Stück auch auf Gebärdensprache war!" (Lilian, Kinderredaktion DSCHUNGEL WIEN)
"Ich finde das Stück sehr gut, weil es auf Gebärdensprache übersetzt war. Die Figuren waren sehr lustig. Ich fand die lustigste Szene war als der Fuchs getanzt hat. Der Anfang war sehr laut, aber dafür wurden coole Effekte eingebaut. Es haben ganz verschiedene Tiere mitgespielt. Bei der Musik fand ich nicht so gut, dass es so war, dass man dachte, dass es aufhört und dann ging es immer weiter. Das Bühnenbild war sehr schön. Es sah am Anfang aus wie eine Stadt, die aus vielen kleineren Steinen besteht." (Lilo, Kinderredaktion DSCHUNGEL WIEN)
Künstler*innen
makemake produktionen
Künstler*innenkollektiv