TEIG
- Objekttheater + Performancetheater
Info
4‒9 Jahre
45 Min.
wenig Sprache (Deutsch)
Themen: Fürsorge,
Kreislaufprozesse,
organische Materialien,
Sinneswahrnehmungen
- KOMPOSTIERT VON
- Stefan Ebner
- KREATION + PERFORMANCE
- Stefan Ebner,
Florent Golfier-Brechmann - BÜHNE + LICHT
- Albert Frühstück
- KOSTÜME
- Sophie Schmid
- MUSIK + LIVE-SOUND
- Michaela Konrad
- KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ
- Killian Chyba
- PRODUKTION
- Material für die nächste Schicht,
Laura Brechmann
Aus Teig machen wir Brot.
Und Kekse, Kuchen, Knödel und Nudeln und, und, und ... Aber zuerst ist das alles Teig: ein eigenwilliges und vielseitiges Material. Teig atmet, geht, vergeht, ist formbar, hautdünn oder fleischdick – ein knetbares, gleichzeitig filigranes und fragiles Material, angesiedelt zwischen Lebendigkeit und Verfall. Seit Jahrtausenden begleitet er den Menschen: als Grundnahrungsmittel, als Ritual, als kollektive Erfahrung. Doch was wäre, wenn wir ihn nicht nur essen, sondern ihm begegnen? Ihn anziehen wie eine zweite Haut, ihn gießen, mit ihm sprechen, ihn manipulieren, kneten, formen, rollen, reißen, falten. Wir lassen ihn hängen, kriechen, klettern. Und wir fragen: Kann Teig ein Wesen sein? Etwas Unbekanntes, etwas Liebgewonnenes? Denn was passiert, wenn Teig nicht mehr bloß Mittel zum Zweck (Essen), sondern ein eigenständiges Lebewesen und der Mittelpunkt eines Theaterstücks wird?
Zu dieser Produktion gibt es ein philosophisches Vorgespräch im Rahmen von PHILOSOWAS?
Künstler*innen
Material für die nächste Schicht
Künstlerkollektiv