+ DSCHUNGEL WIEN
Friendship Heartbreak
13.00 – 18.00 Uhr Installation 18.00 – 19.30 Uhr Panel
- Konzept + Umsetzung
- Yahirwa-Stella Biziyaremye
- Expertinnen
- Ania Mookenthottam, Mireille Ngosso, Parissima Taheri-Maynard
Warum spricht eigentlich niemand darüber, wie schmerzhaft Trennungen in Freund*innenschaften sein können?
In FRIENDSHIP HEARTBREAK geht es um das gemeinsame Trauern über beendete Freund*innenschaften. Trennungen treffen oft tief, doch es wird kaum darüber gesprochen. Hier wird ein Raum für Reflexion, Heilung und Austausch geschaffen. Ziel ist es, mit Kunst, Poesie und einem Panel im Anschluss, Ballast abzulegen und gestärkt(er) in neue Beziehungen treten zu können. Dabei wird der Fokus auf die Bekämpfung von Einsamkeit, den Einfluss des digitalen Zeitalters sowie auf die Rolle des Kapitalismus und den damit einhergehenden Hyperindividualismus gelegt –– und welche Folgen all das für unsere Gesellschaft hat. Warum ist es oft so schwierig, eine echte Community aufzubauen? Welche Rolle spielen dabei Diskriminierungsformen?
Yahirwa-Stella Biziyaremye geht dieser Frage in deren Endprojekt im Rahmen der Next Generation auf den Grund.
- Eintritt frei
- Damit wir die Veranstaltungen gut vorbereiten können, bucht gern eine kostenfreie Karte.
13-18 Uhr Installation
- Zine-Station
- Freund*innenschaftsarmbänder-Station
- Kuschelecke mit Kennenlernspiele für Freund*innen
18-19.30 Uhr Panel
In einem Panel werden diese Fragen aus politischer, psychologischer und philosophischer Perspektive beleuchtet und es wird Raum für neue Visionen geschaffen. Dies ist auch eine Gelegenheit, folgenden Expert*innen Fragen zu stellen.
Ania Mookenthoottam (Philosophische Perspektive)
Ania Mookenthottam (sie/ihr) ist multimediale Künstlerin und Philosophiestudentin. Dabei arbeitet sie vor allem mit Fotografie, Malerei und Sound. Durch eine prägende christlich-katholische Erziehung, hat sie sich schon in frühen Jahren mit Examinierung des Selbst und der allgemeinen Moral beschäftigt. Ihre kritische Haltung der katholischen Kirche gegenüber und die aufrechterhaltene moralische Introspektion widerspiegeln sich in ihrer Studienauswahl und auch in ihrer künstlerischen Arbeit.
Mireille Ngosso (Politische Perspektive)
Mireille Ngosso (sie/ihr) ist Allgemeinmedizinerin, Expertin für diversitätssensible Medizin und Vorsitzende von MedinUnity. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Medizin, Politik und Gesellschaft und setzt sich für einen gerechteren Zugang zum Gesundheitssystem ein. Ihr besonderer Fokus liegt auf struktureller Diskriminierung, insbesondere in Bezug auf Frauen, migrantische und marginalisierte Patient:innen.
Parissima Taheri-Maynard und Farah Saad [Wir sind auch Wien] (Psychologische Perspektive)
Parissima Taheri-Maynard, Psychologin, und Farah Saad, Klinische Sozialarbeiterin, sind soul sisters und leiten gemeinsam Wir Sind Auch Wien, das Zentrum für rassismus- und diskriminierungskritische psychosoziale Gesundheit. Freund:innenschaft ist oft Thema der Beratungen, der Mediationen oder auch der White Ally Coachings, die Wir sind auch Wien anbieten, da "Community" gerade für uns als BIPOC oft ein großer Wunsch ist.
Imọlẹ
Imọlẹ schreibt gerne Gedichte, die sich meist als Lieder verkleiden, aber kommt aktuell viel zu wenig dazu. Manchmal wehen Friendship-Breakup-Stürme durch Imọlẹs Leben, doch zum Schluss bleibt immer ein Lebensweisheitsmeer, das sich meist als tröstlich-weinendes Gedicht verkleidet. Zumindest.
wellcome prinsis
wellcome prinsis (sie/dey) schreibt, dichtet und übersetzt zurzeit in Wien. Basiert auf ihren Lebenserfahrungen, setzt sie sich in ihrer Kunst mit der Dekonstruktion von Unterdrückungssystemen in unseren Körpern, unseren Verbindungen zueinander und der Gestaltung sanfterer Lebensweisen auseinander.
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Ania Mookenthoottam (c) Tess Mookenthottam -
Mireille Ngosso (c) sunafilms -
Parissima Taheri-Maynard und Farah Saad (c) sunafilms -
Imọlẹ (c) Imọlẹ -
(c) wellcome prinsis