COWBOYS
- Performance + Tanz
Info
7‒10 Jahre
60 Min.
Wenig Sprache
(Deutsch + Englisch)
Themen: Empowerment, Western,
Selbstbestimmtheit, Zusammenhalt
- KÜNSTLERISCHE LEITUNG
- Sarah Gaderer,
Emmy Steiner - PRODUKTION
- Julia Haas
- REGIE
- Sarah Gaderer
- BÜHNE + KOSTÜME
- Flora Valentina Besenbäck
- MUSIK
- Elina Lautamäki
- ASSISTENZ REGIE
- Hanna Masznyik
- MITARBEIT BÜHNE
- Lina Eberle,
Marlene Scheibenpflug - LICHT
- Michael Zweimüller
- Stückentwicklung
- Lina Venegas
- Outside Eye
- Oneka von Schrader,
Dagmar Dachauer - PERFORMANCE
- + Stückentwicklung
- Aurora Hackl Timón,
Elina Lautamäki,
Martina Rösler,
Emmy Steiner,
Defne Uluer
In Cowboys geht es um Cowboys: Die Streuner der Prärie, die Abenteurer des Wilden Westens, der Inbegriff von Coolness. Der beste Freund des Cowboys ist sein Pferd.
Fasziniert vom Dreamteam Lucky Luke und Jolly Jumper untersuchen fünf Performer*innen das romantisierende Bild des Einzelkämpfers, des “poor lonesome Cowboys” und fragen sich: Braucht ein Cowboy wirklich nur sein Pferd und ein paar Dosen Bohnen? Was, wenn der Dosenöffner kaputt geht? Wer hilft einem, wenn es in den Weiten der Prärie brenzlig wird? Und: Waren Cowboys immer Männer?
Die Performer*innen eignen sich die raue Körperlichkeit der Cowboys an. Sie machen sich auf der Bühne breit, handeln Grenzen aus, üben sich im coolen Lehnen, im Spucken und Fluchen. Sie agieren als Einzelkämpfer*innen, duellieren sich mit Wort- statt Schusswechseln und reiten dem Sonnenuntergang entgegen. Sie erforschen die Klischees des Western, scheitern an ihnen, führen sie ins Absurde und überwinden sie. Dabei machen sie sich auf die Suche nach einer wilden, lauten und trotzdem fürsorglichen Form der Verbundenheit.
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(c) Hanna Fasching -
(c) Hanna Fasching -
(c) Hanna Fasching -
(c) Hanna Fasching -
(c) Hanna Fasching -
(c) Hanna Fasching
Das schreibt die Kinderredaktion:
In „Cowboys“ geht es um 5 Mädchen. Mädchen was? Ja richtig, Mädchen, also eigentlich Cowgirls. Sie versuchen cool zu sein, aber im Verlauf des Stücks merken sie, wie uncool das ist. Mit lustigen Worten und tollen Bewegungen schaffen sie es, ohne Sätze alles zu erzählen. Mit viel Gemache versuchen sie cool zu sein. Sie sprechen meist auf Englich, wenn überhaupt. Wenn man sich einen Cowboy vorstellt, dann denken viele an einen einsamen Mann, der keine Hilfe braucht. So wurde eine der 5 Cowgirls dargestellt. Doch alle hatten eine Sache auszusetzen: Eine konnte nicht reiten, zwei andere sprachen fast gar nicht, der letzten, der hat alles weh getan.
Lilo
Der Anfang ist ziemlich langweilig, aber das ändert sich schnell. Das erste Wort, das gesagt wird, ist englisch: „Horse“. Am Anfang reden sie nur in einer Cowboysprache mit Pfeifen, Schnalzen und Pfeifen. Dann beginnt eine der Schauspielerinnen ein Lied zu singen. Es ist sehr lustig und handelt von traurigen Tomaten, die sich ein Beispiel an Salaten nehmen sollen. Jeder Cowboy hat seine Besonderheiten: Eine kann nicht reiten und hat Angst, ausgeschlossen zu werden. Eine andere gibt mit dem Lasso an und ihre Arme tun weh. Eine andere mag keine Bohnen und will Pizza haben. Eine andere sagt nichts und noch eine sagt nie etwas und strickt immer. Das Bühnenbild sind Stoffe, die an Karabinern hochgezogen werden. Erst mögen sie sich nicht so sehr, aber am Schluss haben sie sich richtig lieb. Das Stück handelt von Zusammenhalt und Gemeinschaft.
Umay
Das Bühnenbild ist schön gestaltet. Es schaut aus, als wären dir Figuren in der Wüste. Eine Figur hat eine samtrote Weste, eine blaue Jeans mit Glitzersteinchen und ein gelbes Halstuch an. Am Anfang haben sie sich nicht bewegt und nicht gesprochen. Als das Stück begonnen hat, war mir langweilig. Gegen Ende wurde es cool. Das Lied von der traurigen Tomate war lustig und verrückt zugleich. Ich finde es schwierig, Worte über dieses Stück zu finden, da es so gleichmäßig war, normal und unnormal zugleich. Puh!
Zeynep-Sara
„Cowboys“ beginnt mit einer mysteriösen Musik. Alle Schauspielerinnen stehen nur komisch auf der Bühne. Tanzen kommt oft vor. Die Musik ist richtig cool und es ist fast unmöglich, nicht mit dem Kopf zur Musik mitzuschwingen. Das Stück dauert 50 Minuten. Alle sprechen sehr wenig und wenn sie sprechen, macht es meistens nicht sehr viel Sinn. Die Sprache ist eine Mischung aus Englisch und Deutsch. Ich nenne diese Sprache gerne Denglisch. Das meistgesprochene Wort ist „Horse“. Die erste Hälfte des Stücks ist ziemlich langweilig. Aber dann geht es plötzlich richtig los! Alle singen, tanzen und machen ganz viele Bewegungen. Das Stück ist ab 7 Jahren, aber ich finde, das Stück sollte erst ab 8 oder 9 sein. Es ist manchmal schwer zu verstehen. Am Ende singen alle ein Lied, dass sie Freunde brauchen und nicht ein „lonesome Cowboy“ sind.
Lilian