Maier/Wernisch
+ Max Reinhardt Seminar
CALL ME(,) DADDY ODER RETTET DIE ZÄRTLICHKEIT
ODER DIE RÄUBER ABER NICHT VON SCHILLER SONDERN VON DEIN HERZ
- Schauspielperformance
- Ausverkauft Dienstag 14.04. 10.30 Uhr
- Ausverkauft Mittwoch 15.04. 10.30 Uhr
- Reservierung Päd. Institutionen
Info
Für alle ab 15 Jahren
60 Min.
Deutsch, Englisch
Themen: Toxische Männlichkeit,
Väter, Freundschaft, Zärtlichkeit
Eine Produktion des Max Reinhardt Seminars
- REGIE + TEXT
- Nele Christoph,
Jakob Leanda Wernisch - SCHAUSPIEL + TEXT
- Crispin Hausmann,
Kaspar Maier,
Jakob Leanda Wernisch
“Let me do 15 push ups ‒ thats how i punish myself when i make mistakes.”, sagt Jeremy Fragrance und posiert mit seinen Muskeln. „Der Feminismus mag zwar junge Männer ignorieren, aber kapitalistische, patriarchale Männer tun das nicht.“, schreibt bell hooks. Und du denkst: „Ich glaube, ich hasse mich.“
Aber manchmal auch: „Ich glaube, ich kann glücklich werden.“ Und stellst dir vor, wie dein Vater vielleicht manchmal heimlich in der Küche tanzt und im Radio singt einer die Zeilen: “Can’t stop now I’ve travelled so far to change this lonely life. I want to know what love is.” Dieses Stück ist eine performative Annäherung an das Thema Männlichkeit, eine Spurensuche. Mit Texten von uns, unseren Vätern, ABBA, Jeremy Fragrance und ChatGPT stellen wir uns der Gewalt- und Einsamkeitsspirale mit den Fragen: Was ist patriarchale Männlichkeit? Gibt es feministische Männlichkeit? Was passiert, wenn sich alle Männer für ein paar Minuten in Häschen verwandeln würden? Wie retten wir die Zärtlichkeit?
Pressestimme
„Dass sich (viele) Männer – abseits der geschilderten Fußball-Szenen sowohl am Rasen als auch vor Monitoren – schwer tun mit dem Zeigen von Gefühlen und noch schwerer mit körperlichen, gar zärtlichen Begegnungen, demonstriert das Trio in einer Annäherung ans ‚Kuscheln‘. Da zitieren die Schauspielschüler vom Max Reinhardt Seminar aus einer Art Gebrauchsanleitung dafür, um danach die jeweiligen Positionen einzunehmen. Wirkt urkomisch und sorgt für viele Lacher […]“ (kijuku.at)