12+

Wiederaufnahme
Performance mit Livemusik, 65 Min.

Über das Störrische in uns

Ein Esel hat den schlechten Ruf, stur zu sein. Und das ist er auch. Denn er weiß und ahnt mehr als wir und lässt sich daher auch nicht von uns zu halsbrecherischen Schritten überreden. Ein Esel ist stur und schlau. Wir nehmen uns ein Beispiel an ihm und sind ab heute stur, störrisch und dickköpfig.

»Esel« dreht sich ums Stursein, um Beharrlichkeit, Belastbarkeit und Respekt, um Zuspruch und Protest, um Vertrauen und Widerstand und auch darum, die Meinung radikal ändern zu dürfen. »Esel« ist Kampfansage, Verweigerung und Hoffnung zugleich, unser Esel ist Hoffnungsträger statt Lastenträger. Die schallundrauch agency ist bockig, erzählt äußerst private Geschichten, tanzt störrische Tänze, badet in aphrodisierender Eselsmilch, performt renitente Lieder, sagt überzeugt »Nein!« und feiert alle Esel.

Inszenierung: Gabriele Wappel
Performance, Musik und Stückentwicklung: Gabriele Wappel, Janina Sollmann, Michael Haller, Martin Wax, Sascha Becker, Lena Turek
Dramaturgie: Janina Sollmann
Bühne, Kostüme: Michael Haller
Workshops: Martin Wax
Stimmtraining: Sascha Becker
Regieassistenz: Lena Maya Turek, Sara Wilnauer
Coaching: Frans Poelstra
Musikalische Coaches: Sebastian Radon, Elina Lautamäki, Sara Wilnauer
Lichtdesign: Christo Novak
Beratung Licht: Silvia Auer
Kommunikation, Presse: Ralf Petersen, Lena Obenaus
Fotos: Theresa Pewal, eSeL
Dank an: Dr. Martin Radon, Renate Hornstein, Michaela Jeitler
Eseldank an: Ayat, Enyetto und Sina (die Esel vom Schottenhof)

»Wie immer spielt das Ensemble so natürlich, charmant und humorvoll, dass man ihm gerne dabei zuschaut.« (Falter)


»Der Esel (Equus asinus asinus) ist nicht dumm, das sei einmal festgehalten, und die Eselei, betrieben von den Mitgliedern der schallundrauch agency ist eine kluge und abwechslungsreiche Performance. […] Ein aufschlussreiches Vergnügen […]« (tanzschrift.at)