8+
ROBINSON - Meine Insel gehört mir von Plaisiranstalt

Wiederaufnahme
Schauspiel, 60 Min.

»Furcht vor Gefahr ist zehntausendmal beängstigender als die Gefahr selbst.« Daniel Defoe

Robinson lebt auf seiner einsamen Insel. Und ist zufrieden. Er hat, was er braucht und vielleicht sogar ein bisschen mehr.
Doch Robinson hat Angst. Nicht vor der Einsamkeit, sondern davor, dass jemand kommt und ihm seinen Reichtum wegnimmt. Deswegen muss er handeln, bevor es zu spät ist. Täglich hält er am Strand Wache. Am liebsten würde er einen Zaun um sich und seine Insel ziehen, um jede mögliche Gefahr von sich fernzuhalten.
Und auf einmal entdeckt er Fußspuren im Sand. Und eines Tages schafft es doch ein Fremder auf seine Insel und bittet um Hilfe. Um Rettung. Um Asyl.
Ein Stück über das Bedürfnis, Erreichtes zu bewahren, und die Angst vor dem großen unbekannten Fremden, der einem irgendetwas wegnehmen könnte.
»Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst, die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten.« H. P. Lovecraft

Das Stück von Raoul Biltgen wurde im Rahmen des Festivals »Kaas & Kappes« mit dem niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis ausgezeichnet.

»›Robinson‹ ist eine wundervoll kluge gesellschaftskritische Parabel über Angstdenken in Bezug auf das Fremde. Die betont lockere Sprache erinnert an den Plauderton einer Stand-Up-Comedy und vermeidet alles Moralisierende. Stattdessen wird hier mit Intelligenz und Humor auf sehr unterhaltsame Weise zu einem der brennendsten Probleme unserer Zeit Stellung bezogen.« (aus der Jurybegründung)

Regie: Paola Aguilera
Autor: Raoul Biltgen
Produktionsleitung: Barbara Schubert
Regieassistenz: Fidelis Hochstetter
Hospitanz: Julia Falbesoner
Schauspiel: Klaus Huhle, Sven Kaschte
Eine Koproduktion mit dem Odeïon Salzburg

Fotocopyright: Anna Stöcher

Kritiken

»Genial, so auf den Punkt gebracht und trotzdem nie verkopft, ›lehrreich‹, aber nicht oberlehrerhaft.« (Kurier)




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