13+
Blutsschwestern von TheaterFOXFIRE

Wiederaufnahme
Tanztheater, 80 Min.

»Sollen sie uns doch für verrückt und durchgeknallt halten, wir wollen frei und unabhängig sein!«

Fünf rebellische junge Frauen erobern die Bühne. Sie sind Blutsschwestern. Eine Gemeinschaft, in der sie Schutz, Freundschaft, Liebe und auch Spaß finden. Sie wehren sich lautstark gegen jegliche Zuschreibung und Erwartungshaltung. Sie stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, hinterfragen ihre Identität und setzen sich mit der Verwundbarkeit ihres eigenen Körpers auseinander.
Weltweit erheben gerade junge Frauen immer mehr ihre Stimme: gegen sexuelle Übergriffe, für Bildung und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Doch mit welchen Bildern von Weiblichkeit wachsen junge Frauen hier auf und welche Erfahrungen mit Gewalt, Sexualität und Selbstbestimmung machen sie?
Ein kraftvolles und ausgelassenes Tanztheater über junge Frauen und deren Lebensentwürfe!

Ausgezeichnet mit dem Marburger Kinder- und Jugendtheaterpreis 2017: »Wut, Begehren und Aufbegehren, Zärtlichkeit, Rivalität und Freundschaft sind nur einige der Gefühle, die in dieser hinreißenden Tanzshow zum Ausdruck kommen. Jede Tänzerin entwickelt in einer großartigen Kombination aus Tanz und Sprechtheater einen ganz eigenen Stil und Charakter.« (Jury-Begründung)

Regie, Raumkonzept: Corinne Eckenstein
Choreografie: Corinne Eckenstein & Ensemble
Kostüm: Andrea Simeon
Musik: Sue-Alice Okukubo
Assistenz: Jana Püscher
Produktion: Alexandra Hutter
Darstellerinnen: Romy Kolb, Lilie Lin,
Maria Teresa Tanzarella, Hicran Taptik, Caroline Weber

Fotocopyright: Rainer Berson

Kritiken

»Coole, junge Frauen stehen hier auf der Bühne […] Sie wollen nicht schön sein müssen und sich nicht dem Schlankheitswahn unterwerfen […] [Sie] sprechen sehr wahrhaftig über das, was sie beschäftigt.« (Falter)


»Die fünf Darstellerinnen sind von Beginn weg […] atemberaubend […] Die Gesten, Bewegungen, Choreographien, Kämpfe und Artistik-Einlagen sind durchgehend von einer Wucht und Stärke […] Diese Frauen sind so stark, dass unsere gemeinsame Zukunft abseits von eingeschworenen Geschlechterrollen höchst lebenswert erscheint. Hingehen, ansehen, lernen, genießen.« (Kulturwoche)

Auge