14+

Uraufführung
Tanztheater in englischer Sprache, 60 Min.

You dont need to want me

Mädchen, die kurze Röcke tragen, wollen Typen aufreißen. Jungs wollen immer nur das eine. Mädchen, die sich schminken, haben Komplexe. Jungs haben Muskeln und Mädchen Probleme, aber keine damit, zu weinen.

Es sind diese Bilder, die durch Medien entstehen – auch durch pornografische. Denn vor allem in der klassischen Pornografie sind die Geschlechterrollen klar definiert. Und es gibt sie – die Mädchen, die nur Blümchensex wollen, die Jungs, die laut davon tönen, wen sie zuletzt aufgerissen haben. Aber vielleicht sind die Jungs, die sich nach Zärtlichkeit und Nähe sehnen, nur leise. Vielleicht hört man die Mädchen nicht, die sich schminken, weil sie sich damit gut fühlen. In dem Hin und Her zwischen der eigenen Sexualität und YouPorn, Realität vs. Instagram, verlernen wir, das wirkliche Leben zu feiern – einzigartige Körper, einzigartige Wünsche, einzigartige Vorlieben.

Mit »I-object« enttarnen wir Rollenbilder und führen vor Augen, dass Pornos kein Abbild der Realität sind – und keines unserer Gefühle in eine Schublade passen muss. Denn gefallen musst du dir am Ende nur selbst!

Konzept: Anna-Luise Braune, Steffi Jöris, Charlotte
Goesaert
Regie, Choreografie: Steffi Jöris, Charlotte Goesaert
Text, Sprachcoach: Anna-Luise Braune,
Michael A. Pöllmann
Dramaturgie: Cornelia Voglmayr
Ausstattung: Wim Muyllaert
Komposition, Livemusik: Petra Schrenzer, Aurora Hackl Timón
Komposition: Patrick Dunst
Produktion: Steffi Jöris, Charlotte Goesaert
Choreografische Mitarbeit, Tanz: Dennis Alexander Schmitz

Foto: Joseph Krpelan