14+
LUST AM LEBEN. WAS KOSTET DIE FREIHEIT? von theater.wozek

Wiederaufnahme
Theaterperformance, 70 Min.

Was heißt Integration oder was haben wir schon 
verloren und was suchen wir noch?

Elf junge Menschen unterschiedlichster Herkunft finden sich im Institut Zukunft wieder – einer Mischung aus 
Bootcamp und AMS-Schulung. Die Aufgabe lautet: »Für 
eine bessere Zukunft«. Alleingelassen mit einem Plan, doch stets beobachtet von der zuckersüßen, jedoch knallharten Mrs. Golightly und gedrillt von ihrem Assistenten Terry, einem Ausbilder in Militäruniform, machen sie sich mehr oder weniger motiviert an die Arbeit. Nach und nach erhalten wir Einblicke in das Leben, die Träume und Ängste der elf. Doch als sie plötzlich mit 2 Pistolen allein sind und es keine Anweisungen mehr gibt, sind sich längst nicht alle einig, was nun geschehen soll …

Wie soll eine bessere Zukunft aussehen? Besser für wen? Wer bestimmt das? Existiert ein Mitspracherecht? Wie viel Verwandlungspotential steckt in dieser reglementierten Ordnung? Wie viel Verwandlungspotential steckt in uns? Und was hat das alles mit der Freiheit zu tun?

»Lust am Leben. Was kostet die Freiheit?« spielt mit Sinn-Fragen und schaut hinter die Kulissen unserer Gesellschaftsordnung.

Die Theaterperformance wurde im Rahmen des Bundesprojektes »zusammen:wachsen – Kunst und Integration« unter der Leitung von Karl Wozek mit Menschen mit Fluchterfahrung sowie in Österreich geborenen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund entwickelt und zu einem Stück verdichtet.

Fotos: Rainer Berson

Regie: Karl Wozek
Regieassistenz: Ulrike Zachhuber
Bühne: Michael Gröger
Licht: Hannes Röbisch
DarstellerInnen: Hasti Azimi, Dorna Barzegar, Max Glatz, Rasoul Hosseini, Helene Hütter, Michael Pockberger, Faiz Rasuli, Fahima Sahebzada, András Sosko, Tanja Troll, 

Julia Vozenilek, Ulrike Zachhuber, Parisa Zahedi

»Diese Theaterperformance ist Erholung für die Seele, es tut so richtig gut wieder ins Theater zu gehen.« (meinbezirk.at)

»Im Prozess der Erarbeitung dieser Theaterperformance [...] wurde aus der Gruppe auch ein emotional stark ver-bundenes Ensemble. Das strahlt die Produktion auch aus.« (Kurier)