4+
PIP. von Dschungel Wien & Emmy Steiner

Uraufführung
Bewegungstheater, 40 Min.

Wie bewege ich mich durchs Leben?

Pip will vom Fleck. Pip spürt die innere Kraft schlummern. Pip wächst, schrumpft, verfärbt und verformt sich. Pip wird eckig. Pip fasst Mut. Pip entdeckt die Welt.

Wir verfolgen Pips Metamorphose von einem fast bewegungslosen Einzeller, der nur mit den Augen kommuniziert, zur frisch geschlüpften Raupe, einem strengen Hirsch, einem erschrockenen Vogel oder einem orientierungslosen Käfer. Pip entdeckt die Welt mit allen Sinnen. Der Horizont erweitert sich immer wieder von neuem – in der Entdeckung der eigenen Möglichkeiten und der Welt um uns herum. Emmy Steiner hat die Fähigkeit, mit ihrem Körper ein ganzes Universum von Tieren und Wesen darzustellen, die die Phantasie der Kinder anregt, und nimmt das junge Publikum mit auf eine Reise mit unerwarteten Wendungen.

Gewinnerin des TRY OUT!/artists-in-residence-Wettbewerbs 2018!

»›Pip.‹ war voller überraschender Momente, die mit unglaublicher Präzision und der Ernsthaftigkeit eines traurigen Clowns ausgearbeitet wurde. Man ist gespannt, wohin sich ›Pip.‹ entwickelt.« 
(Auszug aus der Jury-Begründung)

Im Anschluss an die Vorstellung am SA 2.2. um 16:00
findet ein Publikumsgespräch statt.

Konzept, Choreografie, Spiel: Emmy Steiner
Choreografische Beratung: Martina Rösler
Dramaturgische Beratung: Ralph Mothwurf
Künstlerische Beratung: Sabina Holzer

Fotocredit: Rainer Berson

»Wirklich erstaunlich, was wortlos, nur mit dem Körper, der Gestik und Mimik, erzählt werden kann. Wer will, kann auch die Gedanken tanzen lassen, über die Entwicklung des Kosmos nachdenken oder über die eigene Fortbewegung im Leben, oder über den Weg vom Einzeller zum aufrecht gehenden Menschen. Oder eben gar nichts denken, nur staunen darüber, wie Emmy Steiner ihren Körper beherrscht, ihn in tänzerischen oder sportlichen Positionen formt und bewegt, immer wieder neue kleine Geschichten erzählt.« (Tanzschrift)


»Das Stück [...] eröffnet die Möglichkeit, sich einfach – ohne zu grübeln und zu interpretieren – am Bewegungsspiel der Performerin zu erfreuen, sich hin und wieder überraschen zu lassen, zu staunen ...« (Kurier)

»Wahrscheinlich müsst das Ding erst noch erfunden werden, in das sich Emmy Steiner nicht verwandeln könnt. […] Mit reduziertem und präzise gearbeitetem Bewegungsmaterial zieht Steiner alle Aufmerksamkeit auf sich. […] Wie in einer Clownerie werden Reaktionen vorweggenommen, umgekehrt, ins Spiel integriert. Das ist charmant. Und das ist richtig amüsant.« (Junge Kritik)