8+
DAS MACHEN & ANDERE VERDÄCHTIGE SACHEN von Theater Blau & Bernetta Theaterproduktionen (CH)

Internationales Gastspiel
Figuren- und Objekttheater, 60 Min.

»Das meiste über S.E.X. wissen wir schon. 
Also fast. Nicht ganz. Das meiste. Vieles.«

Peri und Josh finden bei der Arbeit zu ihrem neuen Projekt »Verdächtige Wörter« keine Ruhe. Die Ideen und Materialien verselbstständigen sich: Eine Slipeinlage hätte gern Flügel wie die große Monatsbinde, Fotos liegen in einem zugeklappten Album aufeinander, ein Aktbild friert, X- und Y-Chromosomen suchen gemeinsam nach dem Z. Und dann noch so viele Fragen: Wenn zwei miteinander schlafen, schlafen die wirklich? Wer hat Sex erfunden? Und was macht Worte wie: DAS machen, rubbeln, Gummi, Vögel, na bums, Verkehr und die Zahl 6 eigentlich so verdächtig?

Kinder sehen überall Bilder von Sex – im Internet, auf Plakatwänden und Zeitungscovern –, aber kaum jemand redet mit ihnen darüber. Sie wissen oft nicht, was sie davon halten sollen. Ob sie diese Bilder unangenehm, verwirrend, peinlich oder aufregend finden. Dieses Stück hilft dabei, sie damit nicht allein zu lassen.

Mit viel Humor werfen die liebenswerten Figuren und Objekte die beiden SpielerInnen in der Auseinandersetzung mit Kinderfragen zu Sexualität und Identität auf sich selbst und ihre eigene Kindheit zurück. Ein Stück über Sternschnuppen, Freundschaft, Kinderfragen und Intimität. Und über das Vertrauen in Worte und Offenheit, richtige Informationen und den Mut, Schwieriges anzusprechen.

Inspiriert vom preisgekrönten Bilderbuch »DAS machen?« von Lilly Axster und Christine Aebi als schweizerisch-österreichische Zusammenarbeit. Lilly Axster hat außerdem den outstanding artist award des Bundeskanzleramtes für Kinder- und Jugendliteratur 2018 erhalten.

Hier kannst du dir das Buch vorlesen lassen.

Im Rahmen des Länderschwerpunkts Schweiz
Mit freundlicher Unterstützung von der
Schweizerischen Botschaft und 

Spiel: Julius Griesenberg, Priska Praxmarer
Regie: Antonia Brix
Dramaturgie: Brigitta Soraperra
Textmitarbeit: Ezgi Erol
Musik: Simon Ho
Ausstattung, Puppen: Christine Aebi
Kostüm: Christine Aebi & Berufsschule Winterthur,
Atelier Ursula Rusch
Bühnenbau: Peter Affentranger
Licht: Michael Murr
Technik: Tashi-Yves Dobler
Produktionsleitung: Gabi Bernetta
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt/Main
Eine Koproduktion mit Theater Stadelhofen Zürich & Dschungel Wien

Unterstützt durch: Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Migros Kulturprozent, Georges & Jenny Bloch Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung 

Illustration: Christine Aebi, Ingo Höhn