13+
ACCALIA von Philip Whitfield, Martin Fuchs, Sebastian Zuber

Internationales Gastspiel
Multimediale Tanzperformance, 60 Min. (inkl. Interaktion)

Ein multimediales Projekt mit Echtzeit-Körper-Tracking

Wenn wir mit Computern arbeiten, sind wir gewohnt, dass wir tippen und der Computer unsere Befehle ausführt. In »Accalia« folgen wir einer jungen Frau durch virtuelle Räume. Sie kann mit ihrem Körper »malen«, jagt Lichtfeldern nach und erobert – wie in einem Computerspiel – neue »Levels«. Doch dann verändert sich etwas: Sie beginnt mehr und mehr zu reagieren, bewegt sich wie ein Roboter und scheint nichts anderes mehr wahrzunehmen als die vorgegebenen Muster.

In einer Zeit, in der wir uns immer mehr fragen müssen, ob wir Herrscher oder Beherrschte sind, in der künstliche Intelligenz unser Leben leichter machen soll, es gleichzeitig aber auch bedroht, bietet diese Produktion die Möglichkeit einer Auseinandersetzung mit diesen Fragen.

Mittels eines Echtzeit-Körper-Tracking-Systems reagieren Projektion und Musik unmittelbar auf die Bewegungen der Darstellerin. Nach der Vorstellung ist das Publikum eingeladen, mit einer der entwickelten Einstellungen zu spielen.

Im Rahmen des Länderschwerpunkts Schweiz

Mit freundlicher Unterstützung
von der Schweizerischen Botschaft und 

Konzept, Idee: Philip Whitfield, Martin Fuchs,
Sebastian Zuber
Tanz: Elda Gallo
Projektion: undef (Martin Fuchs, Philip Whitfield)
Musik: Manuel Oberholzer (feldermelder)
Produktionsleitung, Choreografie: Sebastian Zuber
Produktionsassistenz: Yannik Rütimann
Regieassistenz: Anna Friedrich

Fotocredit: Fässler, De Filippis, Dolcini

»Die multimediale Schweizer Produktion ›Accalia‹ ist ein faszinierendes Duett von Analog mit Digital […] an der Symbiose aus Licht, Klang und Tanz werden sich auch der Schule längst Entwachsene erfreuen.« (Tanzschrift)