14+

Uraufführung
Tanztheater, 60 Min.

Ein Spiel, das wir alle spielen – die Frage ist nur: um welchen Preis.

Solange wir klein sind, nehmen wir die Welt ungefiltert wahr: Wir erleben den Moment in jenem Moment, in dem er passiert. Im Laufe unseres Lebens wirken immer mehr Stimmen auf uns ein: Eltern, die uns sagen, was wir anzuziehen haben oder ob unser Berufswunsch der richtige ist; LehrerInnen, die uns vorgeben, wie Aufgaben zu lösen sind; die Gesellschaft, die uns beurteilt und kategorisiert. 

Aber: »Was denkst du? Was willst du selbst?« Die Antwort auf diese Fragen verlieren wir immer mehr aus den Augen. Sie verschwimmt, löst sich auf und geht unter im Getöse der Stimmen, die uns Ratschläge erteilen. Und irgendwann nehmen wir uns nicht mehr die Zeit, zu hinterfragen, wie wir eine Entscheidung treffen und warum. Reflektieren und Innehalten – nicht kritikloses Folgeleisten –, das ist es, was uns weiterbringt. Aber wieso tun wir es dann so selten?

Nach ihrer ersten Produktion »KörperVerstand« bringt die gleichnamige Kompanie mit »BrainGame« den Versuch zweier Männer auf die Bühne, die Aufgaben des Lebens zu meistern.

Im Anschluss an die Vorstellung am DI 13.2. findet ein
Publikumsgespräch statt.

Regie, Choreografie: Moritz Lembert, Steffi Jöris
Dramaturgie: Cornelia Voglmayr
Komposition: Markus Jakisic
Stimme: Rosa Braber
Produktion: Steffi Jöris
Choreografische Mitarbeit, Tanz: Kirin España,
Moritz Lembert

Dank an: Dschungel Wien, Anette Lembert, Ingo Kapelari, Raphael Reichl, Tanzstudio Funtastic, Studio null Punkt eins, Felix Farberger, Franzi Kreis Photography

Fotos: Franzi Kreis, Ingo Kapelari | Video: Ingo Kapelari, Raphael Reichl


»Selten kommt zeitgenössischer Tanz für ein junges Publikum so lässig, cool und hip daher wie in "BrainGame".« (Falter)

»Moritz Lembert und Kirin España zeigen gewaltiges Körperkino, Elemente von Breakdance, dynamische Sequenzen, konfrontative und affirmative Spiele, punktgenaue Interaktionen mit den Möbeln und den wenigen Props und atemberaubende akrobatische Kraftausübungen. […] Unbedingte Empfehlung, vor allem für Erwachsene: Ein ästhetisiertes Konstrukt, eine packende Anschauung der psychologischen Reifung und eine reduzierte und wirkmächtige Kritik an den Schlagseiten des Erwachsenwerdens.« (Junge Kritik)