8+
Ein Känguru wie du von teater ISKRA

Österreichische Erstaufführung
Schauspiel mit Livemusik, 55 Min.

Ein witziges Stück über die Macht der Vorurteile

Es treten auf: zwei Raubkatzen – Lucky, ein ziemlich gescheiter Panther, und Pascha, ein weißer Tiger mit schwarzen Streifen –, ihr Trainer mit ziemlich viel Parfum, ondulierten Haaren und besessen von der Idee, beim Zirkuswettbewerb zu gewinnen; außerdem ein boxendes Känguru – starke Konkurrenz – und eine Prinzessin in den besten Jahren, die gerne Motorrad fährt und den Siegespokal übergeben wird.

Was passiert: Lucky und Pascha sind überzeugt, dass ihr Trainer nur schwul sein kann: So wie der aussieht, wie der sich kleidet, nie mit einer Frau zu sehen ist und auf Mozart steht. Als die beiden aber auf das ziemlich stinkende, schwitzende, boxende Känguru stoßen, das von sich selbst sagt, es sei schwul, gerät Luckys und Paschas Weltbild völlig aus den Fugen.

Ihr Ziel: Trainer und Känguru als Liebespaar zusammenzubringen. Ob das gut geht?

Kaum jemand von uns ist gegen Vorurteile gefeit. Selten gelingt ein Stück, das dieses Thema mit so viel Witz auf die Bühne bringt. Erleben wir gemeinsam mit Lucky und Pascha, dass es erstens anders ist und zweitens als man denkt!

Das Stück von Ulrich Hub (u.a. »An der Arche um acht«) wurde mit dem Publikumspreis der Jugendjury bei den Mülheimer Theatertagen 2015 ausgezeichnet.

SchauspielerInnen: Zeynep Alan, Mathias Krispin
Bucher, Franziska King, Christian Krall
Autor: Ulrich Hub
Regie: Nika Sommeregger
Ausstattung: Peter Ketturkat, Karin Bayerle
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt/Main

Illustration: Linda Wegleiter | Fotos: Max Gruber


»Klischees und Vorurteile werden über den Haufen geworfen – und das nie krampfhaft, sondern stets organisch in die erzählte Geschichte eingebaut – und obendrein mit viel Humor.« (Kurier)


»Wer sich informieren möchte, wie großartig aktuelle Stücke für junges Publikum sein können, sollte sich [...] (das) nicht entgehen lassen. Egal ob mit oder ohne Nachwuchsbegleitung [...] Die Inszenierung von Nika Sommeregger, Gründerin des teater Iskra, bleibt an Ulrich Hubs rasantem Erzähltempo.« (European Cultural News)

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