10+
Riesen*Zwerge von Tanz*Hotel

Wiederaufnahme
Tanztheater, 60 Min.

Ein satirisches Tanztheater mit kleinen Gesten und Riesensprüngen

Episodenhaft und teils auf skurrile Weise wird aus der Sicht von fünf heranwachsenden Jungs und drei Erwachsenen die heutige Welt unter das Vergrößerungsglas genommen. Die Auswüchse ihrer alltäglichen medialen Reizüberflutung stehen dem »real life« gegenüber und sie bedürfen der Zwischenräume und der Kunst der Verwandlung. Jungs tragen Bärte, weil sie wie Männer sein wollen, Erwachsene gebärden sich wie Clowns, weil sie wie Kinder spielen möchten. Kleine Genies und große Maulhelden werden zu Riesen und Zwergen und bleiben bei alldem einfach Menschen. 

Es wird getanzt, gerappt, parodiert und dabei alles verarbeitet, was sich gerade abspielt in der großen, weiten Welt. Kein Halt vor »global playern«, Politikern und »wannabes«, die real und virtuell versuchen, sich breit zu machen. Und mitten drinnen der eigene kleine Kosmos: »geliked« wird, was gefällt, oder man macht sich gleich selbst zum viralen Videostar wer spielt den Riesenzwerg und wer ist wahrlich ein Zwergriese?

Ein Zusammenspiel aus Tanz, Theater, Zirkus und Musik über Gegensätze, Dimensionen und Proportionen und darüber, wie junge Menschen diese mitgestalten und verändern können.

Choreografie, Inszenierung, Skript: Bert Gstettner
Performance, Tanz, Co-Choreografie: Ákos Hargitay, Arne Mannott, Stefan Ried
Tanz*Hotel Junior*Company: Benni Angelov, Luis Aue, Max Gstettner, Myron Olev, Herbert Pirker
Musik: Günther Rabl
Bühnenbild: Matthias Mollner
Kostüm: Hanna Adlaoui Mayerl
Organisation: Claudia Bürger

Foto: Heinz Zwazl




»Wow! Die Tanz*Hotel Junior*Company ist zur Zeit ein heißer Tipp in Town. […] Die kontinuierliche Arbeit des Teams zeigt eine großartige Entwicklung, und es bleibt zu hoffen, dass das Tanz*Hotel noch viele Kinder auf diesem Weg begleiten kann.« (tanz.at)

»Diese beinharte Anklage nicht in verstörende, sondern spielerisch in ironische Szenen zu packen, ist bei Riesen*Zwerge ebenso gelungen wie die Ermutigung, sich keine ›Alternativlosigkeit‹ einreden zu lassen. Das Tanzstück Riesen*Zwerge ist […] genau richtig.« (Der Standard)

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