Kunstvermittlung/Partnerschaften

LEHRGÄNGE 
THEATER- UND SCHAUSPIELPÄDAGOGIK

Das Institut angewandtes Theater (IFANT) bietet Lehrgänge in Theater- und Schauspielpädagogik sowie offene Workshops und theaterpädagogische Projekte an. Es ist die erste Ausbildungsinstitution in Österreich, die vom Bundesverband für Theaterpädagogik in Deutschland (BuT) anerkannt ist. Im DSCHUNGEL WIEN finden regelmäßig Infoveranstaltungen über die Lehrgänge statt, der Eintritt ist frei. 

www.ifant.at

WIENER KLASSENZIMMERTHEATER

Getreu dem Motto „Theater kommt zu DIR!“ kommt das Wiener Klassenzimmertheater direkt in die Schule. Die Stücke bieten einen unkonventionellen Zugang zu aktuellen und sozialen Themen der ZuseherInnen und sind inhaltlich und konzeptionell auf den besonderen Ort Klassenzimmer zugeschnitten.

wienerklassenzimmertheater.wordpress.com

KULTURKONTAKT AUSTRIA

KulturKontakt Austria arbeitet im Auftrag des BMB und BKA an der Schnittstelle zwischen Schule, Kunst und Kultur. Es werden partizipative Projekte und Aktivitäten der kulturellen Bildung für Schulen in ganz Österreich wie z.B. culture connected, [p]ART usw. konzipiert und gefördert.

www.kulturkontakt.or.at

Kooperation: IMAGINING DESIRES

Bilder befragen – Begehren erkunden. Ein wissenschaftlich-künstlerisches Forschungsprojekt zu Sexualität, visueller Kultur und Pädagogik

Projektlaufzeit: 1.9.2017 bis 30.9.2019
Projektleitung: Univ. Prof. Elisabeth Sattler / Akademie der bildenden Künste Wien
Kontakt: imagining.desires@akbild.ac.at

Imagining Desires ist ein partizipatives Forschungsprojekt, in dem Schüler_innen, Lehrer_innen, Lehramtsstudierende, Wissenschaftler_innen, Sexualpädagog_innen und Künstler_innen gemeinsam zu Fragen rund um Sexualität, visuelle Kultur und Pädagogik forschen.

Imagining Desires fragt danach, welche sexuell konnotierten Bilder Schüler_innen und (angehenden) Lehrpersonen im ihren Alltagswelten auffallen und wie sie diese wahrnehmen, d.h. welche Bilder anregen, aufregen, anziehen, abstoßen, verunsichern und neugierig machen. Denn in und durch Bilder werden Vorstellungen über Sexuelles, Lust, Begehren, Intimität und Körper hervorgerufen, geformt, visualisiert, normiert und irritiert u.a.m. Das Forschungsteam von Imagining Desires geht auch der Frage nach, welche Bilder eingesetzt werden, wenn in pädagogischen Kontexten über Sexualität, Körper und intime Beziehungen gesprochen wird. Die gesammelten Bilder aus Alltag und Pädagogik werden im Projekt auf ihre visuellen Strategien und ihre Angebote zur Identifizierung hin untersucht und kritisch befragt: Wer und was ist (nicht) abgebildet? Welche Vorstellungen von sexuell aktiven Personen, begehrenswerten Körpern, intimen Beziehungen, lustvollem Sex und problematischen Verhaltensweisen werden dabei transportiert?

Imagining Desires geht von der Annahme aus, dass junge Menschen sowohl handlungsfähig sind als auch Begleitung von Erwachsenen sowie Schutz vor Diskriminierung  und Gewalt brauchen. Von diesem Standpunkt aus entwickelt Imagining Desires ein partizipatives Forschungsdesign, an dem Schüler_innen als möglichst gleichberechtige Akteur_innen beteiligt sind und gemeinsam mit Studierenden, (sexual)pädagogisch Tätigen, Wissenschaftler_innen und Künstler_innen für sie relevante Fragen formulieren und methodisch geleitet bearbeiten. Das Projekt kombiniert dabei sozial-, kultur- und bildungswissenschaftliche wie auch künstlerische Zugänge und bezieht Wissen aus Gender-, Queer- und Postcolonial Studies ein.

Mediale und wissenschaftliche Diskussionen um Sexualität und (angemessene) Bilder für Kinder und Jugendliche konzentrieren sich gegenwärtig vor allem auf problematisierte Themen wie Sexting oder Pornografie. Vor dem Hintergrund kontroverser öffentlicher Debatten um schulische Sexualpädagogik zielt die Forschungs- und Bildungsarbeit des Projekts Imagining Desires darauf ab, die wissenschaftliche, pädagogische und peerkulturelle Diskussion um Sexualität und Bilder zu beforschen, zu differenzieren und zu inspirieren. Im Projektverlauf werden vom Forschungsteam Materialien für Kinder und Jugendliche, für Sexual- und Kunstpädagogik sowie für Schule und Lehrer_innenbildung entwickelt, die darauf abzielen Prozesse sexueller Bildung zu ermöglichen und Critical Visual Literacy sowie künstlerisch-gestalterische und sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu fördern.

Kooperationspartner_innen:

Sir-Karl-Popper-Schule Felberstraße (NMS)
Gymnasium/Realgymnasium Geblergasse (GRG 17)
Pädagogische Hochschule Wien (PH Wien)
Verein Selbstlaut – Gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum


www.imaginingdesires.at

www.sparklingscience.at

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