14+
War Game
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Uraufführung
Tanz | 50 Min.

War Game Konservatorium Wien Privatuniversität

"Mord rufen und des Krieges Hund entfesseln" William Shakespeare

 

Woanders ist gerade Krieg. Aber was hat das mit uns zu tun?
Die meisten von uns sind in einem Land aufgewachsen, in dem sie Krieg nicht unmittelbar erleben mussten. Dennoch blickt uns Krieg und Terror durch die Berichte im Fernsehen und in anderen Medien täglich ins Auge, erinnert uns auf der bequemen Couch an unbequeme Tatsachen ... Wie reagieren wir auf diese Bilder und Berichte von den zahlreichen aktuellen Kriegsschauplätzen? Beeinflussen sie unseren Alltag und unser Leben? Was bewirken sie in uns?
Junge TänzerInnen stellen sich diesen Fragen und bringen ihre persönlichen Sichtweisen auf das Kriegsgeschehen heute ein. Dabei haben sich folgende Themenfelder als Ausgangspunkt für die Entwicklung der Tanzperformance herauskristallisiert: Konflikt und Eskalation, realer und virtueller bzw. sichtbarer und unsichtbarer Krieg, das Unkontrollierbare im Menschen und die Auswirkungen davon auf körperlicher und psychischer Ebene sowie im sozialen Lebensraum.
Shakespeares „Mord rufen und des Krieges Hund entfesseln" erweist sich nach wie vor als gültige Wahrheit.

Choreografie, Tanz: Dorothea Altenburger, Monika Demmer, Clarissa Friedrichkeit, Lena Pirklhuber, Martin Wax | Künstlerische Gesamtleitung: Nikolaus Selimov | Dramaturgische Mitarbeit: Manfred Aichinger