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Der Himmel ist so rot, die Engel backen Kekse
Der Himmel ist so rot_die Engel backen Kekse
Der Himmel ist so rot, die Engel backen Kekse
Theater mit Formen, Klängen und Gerüchen | 45 Min. | Wiederaufnahme
Der Himmel ist so rot, die Engel backen Kekse Peter Ketturkat, Verein zur Rettung der Dinge

Eine Weihnachtsgeschichte erzählt mit Dingen aus der Küche, mit Licht und Schatten, mit Liedern und goldenen Figuren

 

In der Küche wird alles magisch. Die Teigrollen streiten darum, wer den Teig für die Kekse ausrollen darf. Die goldenen Gewichte für die Waage machen sich schwerer als sie sind, und den Jausenbrettern wachsen dicke oder lange Nasen. Doch endlich gelingt allen in der Küche der Teig.
Wie aber sollen die Kekse ausschauen? Wir greifen nach den Sternen und nach der Sichel des Mondes. Die geben uns ihre Form und wir stechen aus dem Teig Monde und Sterne aus. Die legen wir auf ein Blech und wenn wir die Tür des Ofens öffnen, wird der Himmel rot. Ein Duft von Butter, Vanille und Nüssen zieht durch das Theater.
Und dann erzählen wir die Geschichte von dem großen und dem kleinen Bären. Man nennt sie auch den großen und den kleinen Wagen. Die stehen im Norden als Sternbilder am Himmel und die Schwanzspitze des kleinen Bären ist der Polarstern, um den sich alle Sterne drehen, und an dem sich alle Schiffer auf den Meeren orientieren, weil er so verlässlich ist. Der große Bär ist die Mutter von dem kleinen Bären und beide lebten einmal auf der Erde. Wie sie Bären wurden, und wie sie in den Himmel kamen, davon erzählen wir. Weil die Sterne so golden glänzen, erzählen wir diese Sternengeschichte mit goldenen Figuren aus der Keksdose. Am Ende ist die Küche wie eine sprechende Weihnachtsdekoration, wie man sie schöner nicht gesehen hat.
Und für jedes Kind gibt es ein Keks.

Von und mit: Karin Bayerle, Peter Ketturkat