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Monkey Business
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Uraufführung
Tanz und Slacklining | 50 Min. | Premiere

Monkey Business Ákos Hargitay/Company Two In One

Zwei Tänzer auf Slacklines hinter einer Reklametafel: ein fragiler Mikrokosmos, der auch zum Nachdenken über ein neues ökonomisches Modell anregt

 

Ökonomische, soziale und politische Krisen wohin man schaut. Der globale Klimawandel scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Was für ein Affenzirkus!, denken sich die einen und rennen weiterhin in der Manege des Lebens im Kreis. Was für ein Affenzirkus!, denken sich die anderen und unternehmen einen Versuch neue Modelle aus der Krise zu entwickeln.

„Monkey Business" (übersetzt: „fauler Zauber", „Unfug") eröffnet einen Mikrokosmos, in dem den Performern im wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter den Füßen fehlt, und kreist mit viel Körpereinsatz um Fragen wie: Hat die Evolution etwa eine falsche Richtung eingeschlagen? Verschwenden wir vielleicht sinnlos Zeit und Mühe damit, unser tägliches Leben, unser „monkey business", zu organisieren, statt größere Projekte anzugehen? Sollten wir vielleicht noch einmal „von vorn" beginnen, um eine neue Gesellschaft zu etablieren, die die vorhandenen Krisen auf radikal andere Weise verhandelt? Vielleicht mit Kooperation statt Konkurrenz? Diese Werteverschiebung vertritt beispielsweise das Modell der „Gemeinwohlökonomie", die eine wichtige Inspirationsquelle zur Produktion darstellt. Entwickelt von Christian Felber - Mitbegründer der globalisierungskritischen Organisation „Attac" und selbst auch Tänzer und Performer - bietet sie eine alternative Ökonomie zur Lösung unserer wirtschaftlichen Herausforderungen.

 

Im Anschluss an die Vorstellung am
Di. 24. Sept. 19:30 findet ein öffentliches Publikumsgespräch statt. Wir laden Sie herzlich ein bei dieser Gelegenheit in einen Dialog mit den an der Vorstellung beteiligten KünstlerInnen zu treten, mehr über persönliche Herausforderungen und künstlerische Entscheidungen zu erfahren, Fragen zu stellen oder Feedback zur Vorstellung zu geben.

 

Besetzung:
Konzept, Choreografie:
Ákos Hargitay | Musik: Gammon | Bühne: Andreas Pamperl | Lichtdesign: Alexander Suchy (DSCHUNGEL WIEN) | Video: Nóra Ruzsics | Tanz, Co-Choreografie: Thales Weilinger, Petr Ochvat