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GRÜNDUNG DER PLATTFORM ZEITGENÖSSISCHER THEATER- UND TANZHÄUSER (P.Z.T.T.): ANLASS, ZWECK & ZIELE
PRESSEKONFERENZ, 26. Januar 2012
[...] um einen Beitrag zur dauerhaften Erhaltung der kulturellen Vielfalt in Wien zu leisten, haben sich 19 Wiener Theater zur P.Z.T.T. - Plattform zeitgenössischer Theater- und Tanzhäuser - zusammengeschlossen.
Die beteiligten Häuser erkennen eine erhebliche Schnittmenge an gemeinsamen Interessen im Bereich der Kultur- und Förderpolitik, die künftig gemeinsam formuliert und durchgesetzt werden sollen.
Die Plattform ist dabei ausdrücklich keinem künstlerischen oder inhaltlichen Ansatz verpflichtet, sondern setzt sich für eine vielfältige Kulturlandschaft als Teil einer offenen, demokratischen, diversifizierten und auf Gleichberechtigung basierenden Gesellschaft ein. Sie versteht sich als kulturpolitischer Zusammenschluss, der den gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu mehr Gehör verhelfen und als Partner der Politik zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Entwicklung der Wiener Theaterlandschaft beitragen soll.
Ein intensivierter Dialog mit der Politik wäre aus Sicht der an der Plattform beteiligten Bühnen, etwa bei der Neubesetzung der Wiener Theaterjury oder der unabhängigen Evaluierung der Wiener Theaterreform, ein Gewinn gewesen. Ein Schwerpunkt sollte aus Sicht der InitiatorInnen auf der Diskussion über strukturelle Asymmetrien in der Vergabe öffentlicher Mittel durch unterschiedliche Zuwendungsgeber liegen.
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Start in die 8. DSCHUNGEL WIEN Theatersaison
DSCHUNGEL WIEN Theaterhaus für junges Publikum beschließt nach 979 Gesamtveranstaltungen bzw. 558 Theatervorstellungen und 62.579 Gesamt-BesucherInnen sowie einer Auslastung von 76,51 % die siebte Theatersaison. Präsentiert wurden u.a. 31 Uraufführungen, 03 österreichische Erstaufführungen, 15 Österreich-Premieren und 07 Wien-Premieren. Die insgesamt 88 Theaterproduktionen setzten sich aus 63 nationalen und 25 internationalen Gastspielen zusammen.
Sieben Katzen - Sieben Leben, ein Zirkuszelt vor dem DSCHUNGEL WIEN, ein Aufruf zum Müßiggang, eine Werkschau von Holger Schober und eine neue, internationale Regiearbeit von Stephan Rabl, so lauten die diesjährigen Highlights anlässlich der Eröffnung der 8. Theatersaison.
Am Donnerstag, 01. September startet DSCHUNGEL WIEN in die neue Saison. Den Programmauftakt macht das Projekt „Weiße Katze - Sieben Leben" (ab 19:30 Uhr) des KunstRaum Goethestraße xtd/pro Mente Linz. Zu erleben gilt es sieben überdimensionale, weiße Katzenskulpturen aus Oberösterreich, die im und rund um das Theaterhaus für junges Publikum aufgestellt werden. Die Anreise dieser - jede Katze macht sich alleine auf den Weg - und die Übergabe wird am Donnerstag, 01. September 19:30 Uhr im Rahmen des DSCHUNGEL WIEN Startfestes gefeiert. Zur Übergabe wird es Einblicke in die bisherigen Geschichten von ungewöhnlichen Patenschaften, Begegnungen und Erlebnissen im öffentlichen Raum geben.
Als zweiten Programmpunkt eröffnet, wie bereits im Herbst 2010, Justus Neumann und sein Circus Elysium die neue Saison des Theaterhauses für junges Publikum. Erneut stellt er sich in „Das Nibelungenlied" (20:00 Uhr, ab 13 Jahren) der schier unmöglichen Aufgabe, ganz alleine den Ring der Nibelungen auf die Bühne zu bringen - unter Einbeziehung eines Zeltes, mit Hilfe der Fähigkeit, aus fast nichts vieles zu machen und mit der Magie der Fantasie, großes Theater im höchst persönlichen Rahmen zu erschaffen.
Zu sehen ist dieses knapp 2-stündige Schauspiel mit Livemusik von Donnerstag, 01. September bis Sonntag, 02. Oktober (donnerstags bis sonntags jeweils 20:00 Uhr) in einem Zirkuszelt vor dem DSCHUNGEL WIEN.
Ergänzend dazu sorgt ein DJ Line-Up (ab 20:00 Uhr: Didi Schärf - beatbüro, Muzikfranz - freestyle furioso, Michael Wachert & Viktor Rabl) für die richtige Partystimmung und Stephan Rabl, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des DSCHUNGEL WIEN, lädt zu kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Wok.
Download Pressemappe Saison 2011/12 [pdf]
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